Heiligtum für Isis und Mater Magna wieder offen!

Die archäologische Ausgrabungsstätte im Untergrund der Römerpassage ist wieder für das Publikum geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag (13.00 Uhr – 18.00 Uhr), an Sonn- und Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen.

Neben unserer Dauerpräsentation kann in den Räumlichkeiten auch noch für einige Wochen die Sonderausstellung „Aus dem Schatten der Antike – Moguntia metropolis Germaniae“ besichtigt werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich, kann aber auch ad hoc am Empfang erfolgen, wenn die aktuelle Schwellenzahl von maximal sechs Besuchern (Stand 10.06.2021) nicht überschritten wird. Die Kontaktdaten der Besucher werden erfasst.

Leuchtskulptur „Heavy Cross“ ab 20. März 2021 im Vorraum des Isis Heiligtums

Presseerklärung der IRM

Die Initiative Römisches Mainz stellt eine Leuchtskulptur des Künstlers Prof. Rainer Schmelzeisen im Vorraum des Isis-Heiligtums aus. Die für diesen Standort ausgewählte Arbeit mit dem Titel „Heavy Cross“ ist Teil einer Ausstellung zum Thema „Licht“ in Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, die von Prof. Christian Vahl für die Initiative Römisches Mainz kuratiert wird.

Die Leuchtskulptur weckt Assoziationen an eine Hieroglyphe, die durch den Standort verstärkt werden. Der Künstler entdeckte das Zeichen auf einem Bauzaun in Dresden als Graffiti und transponierte es in den ästhetischen Kontext seiner typischen Leuchtskulpturen.

Unbestimmtheit ist hier Wirkungsbedingung: Interpretationen als abstrakte Darstellung des gekreuzigten Jesus, als Schriftzeichen einer unbekannten Sprache oder als codifizierte Botschaft stehen nebeneinander und gewinnen durch das Leuchten eine spirituelle Dimension. Das Licht wird sinnlich spürbar als Ausdruck von Verständigung, Geheimnis, Hoffnung und Erleuchtung zugleich.

Ausstellungseröffnung: Samstag, den 20. März 2021

Leuchtende Präsenz des „Heavy Cross“, Vorraum des Isis Heiligtum, 24 Std. täglich

Für Schmelzeisen ist die Ausstellung in der Fastnachtsmetropole Mainz von besonderem Reiz. „Der Vorraum des Isis-Tempels ist idealer Standort für diese Arbeit“, freut sich Rainer Schmelzeisen. „Isis war Göttin des Lichts, der Geburt, der Wiedergeburt und der Magie, aber auch Totengöttin. Der Mythos passt gut in unsere Corona-dominierte Zeit“. Zumal die Corona Pandemie dem Titel der Arbeit entsprechend als ein „schweres Kreuz“ empfunden werde (Titel: Heavy Cross). Isis sei aber immer ein Gegengewicht, ein klares Signal der Hoffnung. Isis meistere in den Mythen der alten Ägypter ja gerade jene Situationen, die ganz aussichtslos erscheinen. Das mache sie zur Identifikationsfigur und Hoffnungsträgerin vieler Menschen, die als zeitlose Spiritualität Licht in die Dunkelheit der Welt bringen könne.

„Auch Ärzte beschworen die Göttin bei ihren Behandlungen. Mütter erflehten von Isis Schutz für ihre Töchter und Söhne. Männer rezitierten ihren Liebeszauber und erhofften sich dadurch, die Geliebte würde ihn so lieben, wie Isis ihren Mann Osiris“ ergänzt der IRM Vorstandsvorsitzende Prof. Christian Vahl. „In Mainz haben der Isis- und Mater Magna-Kult schon früh, im 1. Jh. Einzug gehalten. Bunte, fast an Fastnacht erinnernde, Umzüge zu Ehren von Isis sind in der antiken Literatur überliefert. Aufgrund von Inschriften und Wandmalerei aus unserem Heiligtum können wir davon ausgehen, dass derartige Umzüge auch in Mainz stattfanden“, stellt Frau Dr. Witteyer ergänzend klar.

Dieses „momentum“ der Bewegung greift auch die Drei-Städte-Ausstellung der Leuchtskulpturen von Rainer Schmelzeisen auf: seine Arbeiten sind neben dem Isis Heiligtum in der Mainzer Kunstgalerie, in der Galerie antibeige in Frankfurt, im Stadtturm Eltville und zum Abschluss der Ausstellung in der Ringkirche Wiesbaden zu sehen.

Ergänzend hierzu finden Sie unter folgendem Link den Fernsehbeitrag von SWR Aktuell Rheinland-Pfalz „Kunst trifft Kultur“ unter https://www.ardmediathek.de/ard/video/swr-aktuell-rheinland-pfalz/kunst-trifft-kultur/swr-rheinland-pfalz/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0MjkyNTM/ .

Heiligtum für Isis und Mater Magna vorerst geschlossen!

Aufgrund des erneuten Lockdown in der Coronapandemie wird auch unsere Ausstellung die Türen vorerst schliessen. Das Team der Taberna archaeologica hofft, Sie bald gesund wieder in unserem Präsentationsraum begrüßen zu dürfen.

Zu Gast: Aus dem Schatten der Antike – Moguntia Metropolis Germaniae

Im Landesmuseum Mainz präsentiert sich aktuell die Ausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“, bei der Sie in die faszinierende Epoche des Mittelalters eintauchen können. Begleitend dazu präsentieren wir in der Sonderausstellung „Aus dem Schatten der Antike – Moguntia Metropolis Germaniae“ seit dem 15. August 2020 bis zum 30. April 2021 auch in den Räumen des Heiligtums für Isis und Mater Magna einige Exponate aus dem Mittelalter.

Die Besprechung im nachfolgenden Internetartikel vermittelt Ihnen einen Einblick in die Ausstellung:

Vom 03. bis 14. August 2020 ist das Heiligtum für Isis und Mater Magna geschlossen.

In den Räumlichkeiten des Heiligtums wird die Sonderausstellung „Aus dem Schatten der Antike – Moguntia Metropolis Germaniae“ aufgebaut. Um die Exponate der Ausstellung entsprechend in Szene setzen zu können, schließen wir für den Um- und Aufbau einige Tage unsere Pforten.

Das Heiligtum für Isis und Mater Magna wird vom 03. August bis zum 14. August 2020 für Besucher geschlossen.

Virtuell können Sie weiterhin unsere Dauerausstellung besuchen. Wir stellen Ihnen hierfür via Youtube unseren Film mit geführtem Rundgang durch das Heiligtum zur Verfügung:


Ausstellung „2300 Jahre Bellenheim“

„2300 JAHRE BELLENHEIM“ im Rathaus von Ober-Olm

Am Freitag, den 01.09.2017 wird im Rathaus von Ober-Olm die Ausstellung „2300 Jahre Bellenheim“ um 18.30 Uhr mit einem kleinen Vortrag von Herrn Klaus Schulz eröffnet.

Die Ausstellung ist mit einigen Erweiterungen, z.B. Bilder der Ausgrabung eines Hügelgrabs von 720 v. Chr. – Kelten im Ober-Olmer Wald von 1952, mit der im Bürgerhaus  Mainz-Lerchenberg identisch. Bellem / Bellenheim wurde 2001 in einer Notgrabung durch Herrn Prof. Dr. Alexander Heising (heute Freiburg) als Grabungsleiter mit achtzehn römischen Gräbern und vier Grubenhäuser aus der Zeit der Merowinger wieder entdeckt.

Historischer Dreisprung: Rom – Mainz – Limeskastelle

Sonderausstellung in den Räumen der Taberna archaeologica
„Der Blick zurück“

Historischer Dreisprung: ROM – MAINZ – LIMESKASTELLE

Die aktuelle Fundpräsentation in der Taberna Archaeologica in der Römerpassage beleuchtet den römischen Limes aus Mainzer Sicht. Die Ausstellung wurde von dem Mainzer Archäologen Dr. Jens Dolata zusammengestellt und erklärt mit originalen Grabungsfunden die spezielle römische Baudekoration „Roter Fugenstrich“. „Mehr Schein als Sein“ und „Der Blick zurück“ durch ein stereoskopisches Betrachtungsgerät vermitteln anläßlich der Landesausstellung „70 Jahre Landesarchäologie Rheinland-Pfalz“ den historischen Dreisprung ROM – MAINZ – LIMESKASTELLE. Die Schau soll neugierig machen auf den Limes und speziell auch die Ausstellung von 17 originalen Römersteinen aus Mainz im Limeskastell Pohl im Rhein-Lahn-Kreis.

Die Sonderausstellung kann jederzeit von der Römerpassage aus betrachtet werden. Während der Öffnungszeiten der Taberna Archaeologica gibt es kostenfrei eine kleine Erläuterungsbroschüre zur Ausstellung.

Text: Jens Dolata | Foto: E. Kronenberger