Aktuelles

Am 30. April ist Römertag

Der Römertag 2017 findet am Sonntag, 30. April, unter dem Motto „10 Jahre Römertag – Unterwegs auf Römerouten“ statt. In der Auftaktveranstaltung am Samstag, 29. April, von 11 bis 13 Uhr sprechen unter anderem Dr. Gerd Rupprecht, der Vorsitzende der Initiative Römisches Mainz e. V. (IRM) und die Leiterin der Landesarchäologie – Außenstelle Mainz, Dr. Marion Witteyer. Dr. Rupprecht spricht über „Räder- und Fahrspuren – Zeugnisse römischen Schwerlastverkehrs in Rheinhessen“, Dr. Witteyer über „Kleine Gefäße, große Transportwege – Handelszeugnisse in der Villa von Bad Kreuznach“. Flyer mit dem aktuellen Programm unter folgendem Link:  http://www.roemerroute-rheinhessen.de/roemertag-2017.html

Archäologische Schätze des Landes

Am 21. Mai wird im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) die große Sonderausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ eröffnet. Zu Beginn des Jahres startete eine Vortragsreihe, die Einblicke in das faszinierende Arbeitsfeld der Archäologen liefert und erste Einblicke in die kommende Archäologie-Ausstellung bietet. Vor 2000 Jahren war Mogontiacum, wie die Stadt Mainz während ihrer fast 500-jährigen Zugehörigkeit zum Römischen Reich genannt wurde, von enormer militärischer Bedeutung. Allerdings wird dabei häufig der Aspekt vernachlässigt, dass Mainz als Provinzhauptstadt zeitweise einen Machtbereich hatte, der vom Neuwieder Becken bis zum Genfer See reichte. Auch zahlreiche Großbauten, die im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein errichtet worden sind, zeigen, dass Mogontiacum als größter und wichtigster Militärstützpunkt am Rhein auch eine großstädtisch geprägte römische Zivilsiedlung war.  Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Landes Rheinland-Pfalz bietet die Ausstellung ab 21. Mai faszinierende Einblicke in die spannende Historie der Landesarchäologie. Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober zu sehen.

RÖMISCHER THEMENTAG 
Mit einem „römischen Thementag“ machte die Initiative Römisches Mainz (IRM) im November 2016 in der Römerpassage auf sich und ihre Arbeit aufmerksam. Vor der Taberna archaeologica, in der sich das Heiligtum für Isis und Mater Magna befindet, standen IRM-Vorstandsmitglieder für Informationen zur Verfügung. Ausgestellt wurde eine originale römische Amphore, die bei Grabungen in Mainz gefunden wurde. Schaufensterpuppen waren mit römischer Bekleidung ausgestattet. Im Heiligtum selbst wurden Brötchen nach antiker Rezeptur und der römische Würzwein Mulsum zum Verkosten angeboten.
Die IRM hat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung von Mainz während der Römerzeit in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Das Römische Mainz soll sichtbar und erlebbar gemacht, das Interesse und Engagement für die Geschichte der Stadt und der Region geweckt werden. Der Verein fördert im Rahmen dieser Zielsetzung durch finanzielle und personelle Unterstützung Ausgrabungen, Dokumentationen, Restaurierungen, Ausstellungen, Führungen und Publikationen.

BESORGT UM RÖMISCHES RELIKT
Ortsbeirat Oberstadt: Drususstein soll als Weltkulturerbe Perspektive haben

OBERSTADT – Ist der Drususstein ein Weltkulturerbe? Diese Frage stellte die SPD im Ortsbeirat Oberstadt, um gleich mit Ja zu antworten. Deshalb soll die Verwaltung nun eine Aufnahme des römischen Relikts in die Unesco Welterbeliste beantragen. Damit will der einstimmig beschlossene Antrag auch die Zukunft des Grabmals sichern. Denn, betonte Hans-Wilfried Zindorf (SPD): „Der Zustand des Drusussteins ist bedauerlich.“ Vielleicht kämen mit Weltkulturerbetitel leichter Sanierungsgelder zusammen als ohne, hofft er.
>> Weiter zum Artikel „Besorgt um römisches Relikt“ in der Allgemeinen Zeitung vom 30.09.2016

RUNDGANG DURCH DIE RÖMISCHE GÖTTERWELT
Wer in Mainz in die Tiefe geht, stößt auf Mainzer Geschichte. So auch beim Neubau der »Lotharpassage«, die ob der Funde in »Römerpassage« umbenannt wurde und in ihren Tiefen den »Isis-Tempel« beherbergt.
>> Weiter zu Artikel „Die roemische Götterwelt“ in „Der Mainzer“, Oktober 2016
Autorin: Dr. Marion Diehl