Aktuelles

DIE PRÄSENTATION DES MAINZER RÖMISCHEN THEATERS IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH

Foto: Landesarchäologie Rheinland-Pfalz

Die Vortragsveranstaltung findet am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 , um 18:00 Uhr im Landesmuseum Mainz (Große Bleiche 49-51) statt. Referent ist Herr Dr. Hans Marg (Zweiter Vorsitzender der IRM).

Mit der von der rheinland-pfälzischen Landesarchäologie initiierten Grabung zwischen Bahn und Zitadelle traten beeindruckende Reste des nördlich der Alpen größten römischen Bühnentheaters zutage. Es konnte annähernd 10.000 Zuschauer fassen. Wie präsentiert sich die Ruine heute, wie steht es mit der Konservierung und werden die erhaltenen Reste des antiken Bauwerks ihrer Bedeutung gemäß gewürdigt? Diese und andere Fragen will der Vortrag beantworten und dabei Vergleiche anstellen mit römischen Theaterbauten im übrigen Europa, so beispielsweise in Arles, Orange oder Kaisersaugst. Es werden Gemeinsamkeiten herausgearbeitet, aber auch Unterschie-de und Besonderheiten. Außerdem versucht der Vortrag aufzuzeigen, welche Entwicklungen in der Nutzung  für Mainz noch denkbar sind.

Der Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz gehört zur Reihe „vorZEITEN –Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ der Generaldirektion kulturelles Erbe anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz.

 

MAGISCHE FEINDVERNICHTUNG IM ALTEN ÄGYPTEN – Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Mainzer Fluchtäfelchen

Wir laden alle Interessierten am Montag den 02. Oktober 2017 um 19.00 Uhr in den Erthaler Hof zu einem Vortragsabend mit Frau Dr. Carola Vogel (Ägyptologin). Das Kommen lohnt sich, denn zum ersten Mal hören wir Bedeutsames über den Hintergrund dieser uns heute fremd gewordenen Sitte der Verfluchung.

Beachten Sie, dass aufgrund der Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ die Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt sein wird. Bitte kommen Sie zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu der Veranstaltung.

 

Ausstellung „2300 JAHRE BELLENHEIM“ im Rathaus von Ober-Olm

Am Freitag, den 01.09.2017 wird im Rathaus von Ober-Olm die Ausstellung „2300 Jahre Bellenheim“ um 18.30 Uhr mit einem kleinen Vortrag von Herrn Klaus Schulz eröffnet.

Die Ausstellung ist mit einigen Erweiterungen, z.B. Bilder der Ausgrabung eines Hügelgrabs von 720 v. Chr. – Kelten im Ober-Olmer Wald von 1952, mit der im Bürgerhaus  Mainz-Lerchenberg identisch. Bellem / Bellenheim wurde 2001 in einer Notgrabung durch Herrn Prof. Dr. Alexander Heising (heute Freiburg) als Grabungsleiter mit achtzehn römischen Gräbern und vier Grubenhäuser aus der Zeit der Merowinger wieder entdeckt.

 

RÖMISCHE SCHREIBWERKSTATT IN DER STEINHALLE DES LANDESMUSEUMS

Vom tapferen Legionär bis zum lebenslustigen Mädchen, von der sorgenden Mutter bis zum erfolgreichen Unternehmer, das römische Mainz war eine bunte Welt voller Farben, Geräusche und Gerüche, voller Freude und Leid, voller Spaß und Nachdenklichkeit, und vor allem voller Menschen mit Geschichten. Gemeinsam mit der Masterstudentin Laura Löser von der Universität Freiburg entdecken Besucher_innen anhand von Grabinschriften die Lebensgeschichten der Menschen, die vor rund 2000 Jahren in Mainz lebten, und bauen sie zu eigenen kreativen Texten aus. Kurzgeschichten, Gedichte, Dialoge, kleine Theaterstücke, Briefe, Tagebücher – alle Formen sind denkbar, um sich den Menschen von damals kreativ zu nähern.

Die Schreibwerkstatt am Sonntag, den 6. August 2017 von 14 – 15.30 Uhr richtet sich an alle Menschen, die Spaß am Schreiben haben, Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder. Wer sich bis Mittwoch, 2. August 2017 unter schreibwerkstatt.roemerzeit@gmail.com anmeldet, erhält freien Eintritt.

 

WER WAR DER TOTE IM HOF? NEUE FORSCHUNGEN IM RÖMISCHEN EISENBERG

In diesem Vortrag gehen Dr. Ulrich Himmelmann (Landesärchäologie Speyer) und Grabungstechniker Ulrich Mayer am Dienstag, 1. August, 18.00 Uhr, im Landesmuseum dem rätselhaften Kriminalfall auf den Grund. Der Eintritt ist frei.

 

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2017

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet statt am Dienstag, den 18. Juli um 18.00 Uhr im Forum der Mainzer Volksbank, Eingang Neubrunnenplatz. Die Einladung und die Tagesordnungspunkte erhalten Sie per Brief.

 

Der Geschmack des Weltreichs – eine kulinarische Nachlese

Am 05. Juli 2017  ist in der Allgemeinen Zeitung der Artikel Gaius tischt auf von Kai Felix Jochens zu unserer Veranstaltung mit dem Autor und Historiker Michael Kuhn vom 30. Juni 2017 erschienen.

Das Buch „Der Geschmack des Weltreichs – Einführung in die römische Küche“ können Sie auch in der Taberna archaeologica erwerben.

Foto: Hans Marg

Michael Kuhn liest aus seinem Buch

Die neuesten Entwicklungen zum römischen Bühnentheater

Hier geht es zu dem Artikel von Bernd Funke, veröffentlicht am 30. Juni 2017 in der Allgemeinen Zeitung:  Wieder Provisorium aus Holz: Neue Sitzbänke für Römisches Theater in Mainz .

 

„Der Blick zurück“
Historischer Dreisprung: ROM – MAINZ – LIMESKASTELLE

Die aktuelle Fundpräsentation in der Taberna Archaeologica in der Römerpassage beleuchtet den römischen Limes aus Mainzer Sicht. Die Ausstellung wurde von dem Mainzer Archäologen Dr. Jens Dolata zusammengestellt und erklärt mit originalen Grabungsfunden die spezielle römische Baudekoration „Roter Fugenstrich“. „Mehr Schein als Sein“ und „Der Blick zurück“ durch ein stereoskopisches Betrachtungsgerät vermitteln anläßlich der Landesausstellung „70 Jahre Landesarchäologie Rheinland-Pfalz“ den historischen Dreisprung ROM – MAINZ – LIMESKASTELLE. Die Schau soll neugierig machen auf den Limes und speziell auch die Ausstellung von 17 originalen Römersteinen aus Mainz im Limeskastell Pohl im Rhein-Lahn-Kreis.

Die Sonderausstellung kann jederzeit von der Römerpassage aus betrachtet werden. Während der Öffnungszeiten der Taberna Archaeologica gibt es kostenfrei eine kleine Erläuterungsbroschüre zur Ausstellung.

Text: Jens Dolata | Foto: Jens Dolata

 

ROMS 400JÄHRIGER MILITÄRSTÜTZPUNKT AUF DEM MAINZER KÄSTRICH– Neue Forschungen zum Legionslager von Mogontiacum / Mainz 

Vortrag von Daniel Burger M. A. für die Initiative Römisches Mainz am Dienstag, den 20. Juni

Was Daniel Burger dem interessierten Publikum zu berichten hatte, ließ aufhorchen: Sehen die meisten von uns rückblickend die Zeit der Römer als einen mehr oder weniger einheitlichen Zeitraum mit wenigen Veränderungen, so ließ der Vortrag deutlich werden, dass wir diese Zeit sehr viel differenzierter beurteilen, wenn wir sie denn genauer betrachten. Immerhin ist es ein Zeitraum von 400 Jahren, in dem die Römer in Mogontiacum / Mainz waren. Machen wir uns zum Vergleich klar, was alles in den letzten 400 Jahren bei uns geschah, begreifen wir, was die Übertragung dieses Maßstabs auf die römische Zeit bedeutet. Das römische Legionslager wurde nicht – wie wir uns das gerne vorstellen – einmal errichtet und blieb dann während der gesamten Zeit unverändert bestehen. Vielmehr hat es zahlreiche Veränderungen, Umbauten, vielleicht gar etwas wie einen Neuaufbau gegeben. Bis zu sieben unterschiedliche Phasen lassen sich aus den bisherigen Grabungen und den daraus resultierenden Funden ablesen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit den hier stationierten Truppen. Es waren nicht immer eine oder zwei komplette Legionen, die hier stationiert waren. Oft waren es nur Teile einer oder auch Teile mehrerer Legionen, die sich vorübergehend oder auch länger hier aufhielten, um dann jedoch wieder an andere Standorte verlagert zu werden. Das hing ganz davon ab, wo sie gebraucht wurden aufgrund einer übergeordneten strategischen Planung oder der Bedrohung durch feindlich gesonnene Stämme.

Angesichts der Tatsache, dass schon zu römischer Zeit bei Um- oder Neubauten die jeweiligen Vorgängerbauten bis auf die Fundamente abgetragen wurden und das Gelände des römischen Legionslagers zudem in der Neuzeit durch das barocke, bastionäre Festungssystem der Festung Mainz überbaut war, ist es erstaunlich, dass es den verschiedenen archäologischen Grabungen gelungen ist, doch immer wieder die römischen Horizonte freizulegen. Mit welcher Akribie muss dies jeweils geschehen sein! Dank gebührt Herrn Burger, der das vorliegende Material äußerst sorgfältig aufbereitet und in ein einheitliches System gebracht hat, das es erlaubt, alle bisher gewonnenen Erkenntnisse maßstabsgerecht auf den heutigen Stadtplan zu projizieren und zu allen Grabungen die dazu gehörigen Funde zuzuordnen. Der Publikation seiner Forschungen sehen wir mit großen Erwartungen entgegen.

Autor: Dr. Hans Marg

 

DAS RÖMISCHE MILITÄRLAGER

Die Initiative Römisches Mainz e.V. lädt alle Mitglieder und interessierte Gäste ein zu einem Vortrag, der einen Aspekt der Geschichte des römischen Mainz näher beleuchtet:

„Roms 400jähriger Militärstützpunkt auf dem Mainzer Kästrich – Neue Forschungen zum Legionslager von Mogontiacum/Mainz“ – ein Vortrag von Daniel Burger M.A.!

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 20. Juni ab 19:00 Uhr im Festsaal des Erthaler Hofes statt (Eingang: Große Langgasse 29). Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

 

30. Juni – Vortrag von Michael Kuhn, dem Autor von „Der Geschmack des Weltreichs“

Die Initiative Römisches Mainz e. V.  hat den Autor und Historiker Michael Kuhn M.A. eingeladen, um mit Neugierigen eine amüsante und lehrreiche Reise durch die Köstlichkeiten der römischen Küche zu unternehmen.Wenn Sie mehr wissen und vor allem kosten wollen, sind Sie herzlich willkommen! Für Kostproben, Wein und interessante Literatur an einem abwechslungsreichen Abend ist gesorgt.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 30. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Erthaler Hof statt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. Juni 2017 unter taberna@roemisches-mainz.de oder Telefon 06131-600 74 93.

 

Am 30. April ist Römertag – Der Römertag 2017 findet am Sonntag, 30. April, unter dem Motto „10 Jahre Römertag – Unterwegs auf Römerouten“ statt. In der Auftaktveranstaltung am Samstag, 29. April, von 11 bis 13 Uhr sprechen unter anderem Dr. Gerd Rupprecht, der Vorsitzende der Initiative Römisches Mainz e. V. (IRM) und die Leiterin der Landesarchäologie – Außenstelle Mainz, Dr. Marion Witteyer. Dr. Rupprecht spricht über „Räder- und Fahrspuren – Zeugnisse römischen Schwerlastverkehrs in Rheinhessen“, Dr. Witteyer über „Kleine Gefäße, große Transportwege – Handelszeugnisse in der Villa von Bad Kreuznach“. Flyer mit dem aktuellen Programm unter folgendem Link:  http://www.roemerroute-rheinhessen.de/roemertag-2017.html

Archäologische Schätze des Landes – Am 21. Mai wird im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) die große Sonderausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ eröffnet. Zu Beginn des Jahres startete eine Vortragsreihe, die Einblicke in das faszinierende Arbeitsfeld der Archäologen liefert und erste Einblicke in die kommende Archäologie-Ausstellung bietet. Vor 2000 Jahren war Mogontiacum, wie die Stadt Mainz während ihrer fast 500-jährigen Zugehörigkeit zum Römischen Reich genannt wurde, von enormer militärischer Bedeutung. Allerdings wird dabei häufig der Aspekt vernachlässigt, dass Mainz als Provinzhauptstadt zeitweise einen Machtbereich hatte, der vom Neuwieder Becken bis zum Genfer See reichte. Auch zahlreiche Großbauten, die im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein errichtet worden sind, zeigen, dass Mogontiacum als größter und wichtigster Militärstützpunkt am Rhein auch eine großstädtisch geprägte römische Zivilsiedlung war.  Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Landes Rheinland-Pfalz bietet die Ausstellung ab 21. Mai faszinierende Einblicke in die spannende Historie der Landesarchäologie. Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober zu sehen.

RÖMISCHER THEMENTAG 
Mit einem „römischen Thementag“ machte die Initiative Römisches Mainz (IRM) im November 2016 in der Römerpassage auf sich und ihre Arbeit aufmerksam. Vor der Taberna archaeologica, in der sich das Heiligtum für Isis und Mater Magna befindet, standen IRM-Vorstandsmitglieder für Informationen zur Verfügung. Ausgestellt wurde eine originale römische Amphore, die bei Grabungen in Mainz gefunden wurde. Schaufensterpuppen waren mit römischer Bekleidung ausgestattet. Im Heiligtum selbst wurden Brötchen nach antiker Rezeptur und der römische Würzwein Mulsum zum Verkosten angeboten.
Die IRM hat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung von Mainz während der Römerzeit in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Das Römische Mainz soll sichtbar und erlebbar gemacht, das Interesse und Engagement für die Geschichte der Stadt und der Region geweckt werden. Der Verein fördert im Rahmen dieser Zielsetzung durch finanzielle und personelle Unterstützung Ausgrabungen, Dokumentationen, Restaurierungen, Ausstellungen, Führungen und Publikationen.

BESORGT UM RÖMISCHES RELIKT
Ortsbeirat Oberstadt: Drususstein soll als Weltkulturerbe Perspektive haben

OBERSTADT – Ist der Drususstein ein Weltkulturerbe? Diese Frage stellte die SPD im Ortsbeirat Oberstadt, um gleich mit Ja zu antworten. Deshalb soll die Verwaltung nun eine Aufnahme des römischen Relikts in die Unesco Welterbeliste beantragen. Damit will der einstimmig beschlossene Antrag auch die Zukunft des Grabmals sichern. Denn, betonte Hans-Wilfried Zindorf (SPD): „Der Zustand des Drusussteins ist bedauerlich.“ Vielleicht kämen mit Weltkulturerbetitel leichter Sanierungsgelder zusammen als ohne, hofft er.
>> Weiter zum Artikel „Besorgt um römisches Relikt“ in der Allgemeinen Zeitung vom 30.09.2016

RUNDGANG DURCH DIE RÖMISCHE GÖTTERWELT
Wer in Mainz in die Tiefe geht, stößt auf Mainzer Geschichte. So auch beim Neubau der »Lotharpassage«, die ob der Funde in »Römerpassage« umbenannt wurde und in ihren Tiefen den »Isis-Tempel« beherbergt.
>> Weiter zu Artikel „Die roemische Götterwelt“ in „Der Mainzer“, Oktober 2016
Autorin: Dr. Marion Diehl